Mary Jane Berlin - Hanfmesse Deutschland
Wir haben die Mary Jane in Berlin besucht, die größte Cannabis-Messe in Europa, und möchten euch hier einen kleinen Einblick geben, wie wir sie erlebt haben! Als Händler waren wir nur am Samstag und Sonntag auf der Messe, da uns der Freitag als B2B-Tag nicht so praktisch erschien. Trotz einer Anreise von 400 km kamen wir dann am Samstag gegen 10 Uhr auf dem Messegelände an. Leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete wie aus Eimern. Das erste Negative, was uns auffiel, war die Tatsache, dass bei so vielen Menschen am selben Ort keine Toiletten im Außenbereich zur Verfügung standen. Es waren etwa 6 bis 10 Tausend Menschen, die auf Einlass warteten, und keine Toiletten in Sicht. Ich glaube, die Veranstalter waren komplett überfordert mit der Situation auf dem Gelände. Es herrschte ein Gedränge und Geschubse beim Einlass, das wirklich unfassbar war.
Als wir schließlich in den heiligen Hallen des Cannabishandels ankamen, wurde deutlich, welches Potenzial diese Branche bietet. Es war offensichtlich, dass die Regierung diesen Hype nicht mehr aufhalten kann. Zahlreiche Händler präsentierten ihre Produkte, von Aktivkohlefiltern über Vaporizer bis hin zu CBD-Produkten. Es gab eine riesige Auswahl, sogar Samen und Stecklinge in allen erdenklichen Varianten.
Ebenfalls bestand die Option, dort etwas zu essen oder zu trinken zu erwerben. Die Preise waren für eine Messe ziemlich angemessen. Zahlreiche Essensstände im Freien und Sitzgelegenheiten luden zum entspannten Verweilen ein, sodass man draußen in Ruhe ein Gespräch führen konnte. In der Messe selbst war es aufgrund der Menschenmassen nicht möglich, dort ein Gespräch zu führen.
Natürlich gab es auch wieder negative Berichte darüber, dass 20 Personen aufgrund des Konsums von HHC oder THCP in ärztliche Behandlung mussten. Doch das entspricht nicht der Wahrheit. Diejenigen, die tatsächlich behandelt werden mussten, waren dorthin geraten, weil die Eröffnung der Messe ein totales Chaos war. Zigtausende Menschen hatten sich in der kleinen Eingangshalle gedrängt und draußen gab es keine Möglichkeit, sich etwas zu trinken zu besorgen. Viele, die einen Joint geraucht hatten, wurden daher nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und hatten Kreislaufprobleme. Das lag jedoch nicht an HHC oder THCP, wie die Medien oder Influencer behaupten. Hauptsache mal etwas behaupten und sagen!
Lassen Sie uns zur Messe zurückkehren, die Stände waren alle wunderschön gestaltet und alles, was Rang und Namen hatte, war dort vertreten. Marken wie Bavarian Krauts oder Barnys Farm Royal Seeds waren nur einige der vielen Auswahlmöglichkeiten. Die Preise für die Produkte waren fair und auch wir von Dampferlaedla.de konnten das eine oder andere Produkt für unseren Laden entdecken.
Der Veranstalter behauptet, dass an diesen beiden Tagen ungefähr 40.000 Menschen hier gewesen sein sollen. Das ist wirklich eine beachtliche Zahl für eine Messe. Es ist klar, dass es nicht alles reibungslos laufen kann, wenn so viele Menschen auf einem Haufen sind. Das sollte eigentlich jedem einleuchten, der bei klarem Verstand ist.
Uns hat der Messebesuch total fasziniert und wir sind überzeugt, dass es im nächsten Jahr noch viel lebhafter zugehen wird. Die Branche wird sich weiter festigen und es werden noch mehr Unternehmen auftauchen, die sich mit dem Thema Cannabis auseinandersetzen.
Auch die Menschen haben sich gewandelt. „Es kommen jetzt viele Leute über 40 oder 50 hierher, die neue Dinge ausprobieren wollen. Mal einen Joint rauchen oder selbst anbauen“, berichtet Edward Stebner (24), der Equipment für den Konsum und Anbau verkauft. Seit der Legalisierung seien die Leute neugieriger geworden.
Auch im Inneren des Messegeländes herrschte ein reges Treiben. Manche Besucher mussten sogar bis zu 20 Minuten warten, um an einem Stand beraten zu werden.
Am Sonntag endet die dreitägige Messe mit einem großen Knall. Die "Mary Jane" ist in diesem Jahr aufgrund des riesigen Interesses förmlich explodiert, weshalb die Veranstalter das Messegelände gewechselt haben. Die Fläche der Veranstaltung hat sich dadurch verdoppelt, berichtet Mitbegründerin Nhung Nguyenfast. Sie bezeichnet die Messe als Europas größte Veranstaltung für Produkte aus Hanf.
Unser Fazit zu Dampferlaedla.de Wir finden, dass die Messe wirklich schön ist, aber leider total überfüllt. Zigtausende Menschen treffen sich hier, und als Händler ist es wirklich schwierig, samstags und sonntags normale Gespräche mit anderen Händlern zu führen. Man könnte jedoch darüber nachdenken, den Händlern die Möglichkeit zu geben, ähnlich wie auf anderen Messen, an den normalen Messetagen z.B. 2 Stunden früher reinzukommen. So könnten sie in Ruhe Gespräche mit anderen Händlern führen und ihre Partnerschaften festigen.