Was ist Subohm Dampfen überhaupt?
Was ist Subohm Dampfen überhaupt?
Wer tiefer in die Welt der E-Zigaretten eintaucht, kommt zwangsläufig mit dem Begriff "Sub-Ohm" in Berührung. Was einst als Randerscheinung galt, hat mittlerweile eine breite Masse erreicht und ist zu einem angesagten Trend geworden. Kein Wunder also, dass viele Dampfer neugierig sind und das aufregende Sub-Ohm-Dampfen ausprobieren möchten. Allerdings sind sich nicht alle im Klaren darüber, was sie erwartet. In diesem Artikel möchten wir daher die Hintergründe des Sub-Ohm-Dampfens erläutern und worauf zu achten ist.
Was bedeutet Sub-Ohm-Dampfen genau? Dabei handelt es sich um eine Dampftechnik, bei der Verdampferköpfe mit einem Widerstand von weniger als 1,0 Ohm (Ω) eingesetzt werden. Das Präfix "sub" steht hierbei für "unter".
Für wen ist das Sub-Ohm-Dampfen geeignet und wer sollte eher die Finger davon lassen? Neulinge im Dampfen sollten sich zunächst nicht an diese Technik heranwagen. Sub-Ohm-Dampfen ist vielmehr für sogenannte "Cloud-Chaser" interessant, die Spaß an riesigen Dampfwolken haben. Diese Technik eignet sich vor allem für Lungendampfer, also jene E-Zigaretten-Nutzer, die den Dampf direkt in die Lunge ziehen, anstatt ihn zunächst in der Mundhöhle zu sammeln, wie es Backendampfer tun. Dies ist notwendig, da die großen Dampfmengen schließlich irgendwohin müssen und die Lunge ein viel größeres Volumen als die Mundhöhle hat. Eine genauere Erläuterung der verschiedenen Zugtechniken MTL (mouth to lung) und DTL (direct to lung) findest du in folgendem Artikel.
Für große Dampfmengen, die viel Energie benötigen. Deshalb brauchst du leistungsstarke Akkus mit einer hohen Amperezahl, um den Verdampferkopf ausreichend mit Strom zu versorgen. Wir empfehlen 18650er-Akkus, die du im Doppelpack betreiben kannst, um eine höhere Leistung zu erzielen. Liquid: Beim Sub-Ohm-Dampfen wird viel Liquid verbraucht. Du solltest daher auf eine höhere Nikotinstärke verzichten und stattdessen ein Liquid mit einem höheren VG-Anteil (Vegetable Glycerin) wählen, da dieses für eine bessere Dampfentwicklung sorgt. Ein Verhältnis von 70:30 VG/PG oder höher ist ideal. Fazit: Wer erfolgreich im Sub-Ohm-Bereich dampfen möchte, benötigt die passende Hardware. Dazu gehören ein Verdampferkopf mit einem Widerstand unter 1,0 Ohm, ein breiter Verdampfer mit ausreichender Luftzufuhr, ein leistungsstarker Akkuträger, leistungsstarke Akkus und ein Liquid mit einem höheren VG-Anteil. Mit dieser Ausrüstung steht dem Dampfvergnügen nichts mehr im Weg.
Ist es notwendig, dass Sub-Ohm-Dampfer ihre eigenen Wicklungen herstellen?
Nein, es ist nicht zwingend erforderlich! Wenn dein Ziel einfach nur das Sub-Ohm-Dampfen ist, gibt es im Fachhandel, beispielsweise bei uns, viele hochwertige E-Zigaretten mit vorgefertigten Verdampferköpfen, die speziell dafür ausgelegt sind. Auf diese Weise kannst du auch ohne Selbstwickelverdampfer, Wickeldrähte und Co. eine hervorragende Dampfleistung erzielen.
Allerdings kann das Wickeln deiner eigenen Verdampferköpfe auch eine faszinierende Erfahrung sein, die dir viel Spaß bereitet.
Ist das Sub-Ohm-Dampfen gefährlich?
Sub-Ohm-Dampfen ist nicht gefährlicher als das allgemeine Dampfen, vorausgesetzt, du verwendest Qualitätsprodukte renommierter Markenhersteller und nutzt sie sachgemäß. Das Risiko steigt jedoch, wenn Personen, die keine Erfahrung damit haben, mit Selbstwickelverdampfern und mechanischen Akkuträgern experimentieren.
Zum Abschluss möchte ich betonen, dass das Sub-Ohm-Dampfen zwar populär und erfreulich ist, jedoch nicht zwingend notwendig. Es gibt viele Dampfer, die mit ihren höherohmigen Coils vollkommen zufrieden sind. Das Wichtigste ist, dass das Dampfen für dich ein Vergnügen bleibt und du mit deiner Wahl der Ohm-Zahl glücklich bist. Ob mit mehr oder weniger Ohm - das spielt keine Rolle, solange du Freude am Dampfen hast und zufrieden bist.